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Wie eine Website neuen Besuchern überzeugend ‘verkauft’ wird

Neue Besucher zu überzeugen, dass sie

  • sich für das online Tool einschreiben,
  • das Blog doch per RSS abonnieren,
  • den Newsletter bestellen oder
  • die Seite bookmarken sollen

gehört zu den Hauptaufgaben im Marketing der Website schlechthin.

Wenn es einem Webmaster oder Internet Marketer zwar gelingt, tausende Besucher heranzukarren, diese aber dort nichts tun, ist die Liebesmüh’ für die Katz’. Die Besucher sollen auch ‘konvertieren’.

Nun bewegen wir Webmaster uns diesbezüglich leider im Kunden-Verkäufer Dilemma: Kunden hegen gegenüber Verkäufern ein latentes Misstrauen. Verkäufer stehen im unterschwelligen Verdacht, ihre Ware möglichst schnell loswerden zu wollen, egal ob dem Kunden damit gedient ist und ob dieser einen vorteilhaften Deal macht oder nicht. Verkäufer denken vor allem an sich, nicht an den Kunden. So meint der Kunde jedenfalls - und liegt mit dieser Grundhaltung nicht selten goldrichtig.

Das Gegenmittel für den Webmaster: den Besuchern vermitteln, was andere Positives zu berichten haben über die eigene Website, und damit diese indirekt weiterempfehlen. Je bekannter die Quellen sind und je höher deren wahrgenommene Autorität ist, desto einfacher wird die Überzeugungsarbeit.

Ein Beispiel: 103bees.com hatte das Glück, Empfehlungen von einigen Web-Autoritäten erhalten zu haben. Weil die Meinung anderer Menschen im Überzeugungsprozess dermassen wichtig ist, wurde auf 103bees der Link ‘Praise: What others said’ deshalb auch an prominentester Stelle auf der Seite platziert (siehe oben links). Die Gewinnung neuer User wurde so zu einem ‘Walk in the park’.

Ihr habt noch keine Kundenempfehlungen? Well, dann schaut besser heute als morgen, dass Ihr solche bekommt (echte!). Am einfachsten geht dies übrigens, wenn man Content oder Tools schafft, die Leser und Benutzer auf irgendeine Art begeistern…

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Kommentar

  1. 9. Oktober 2006 von Markus Merz

    Die Leser müssen auch aktiv wollen. Der Begriff der mir dazu über den Weg gelaufen ist, ist “intent economy”. Zwei kanadische Risikokapitalgeber haben auf die Vision gerade 2 Millionen US$ gesetzt.

    S.a. Focus on your readers intention

    Intent economy fand ich recht beeindruckend im ganzen Marketing-Zusammenhang mit push/pull und Wechsel zum Discovery-Verhalten.

    Einige Leute geben sich echt Mühe beim Finder knackiger Schlagworte :-)

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