Tue Gutes und sprich darüber
Kommentar zu einem meiner Posts sinngemäss wiedergegeben: “Mehr als hochwertigen Content zu erstellen, braucht es in der Website Promotion nicht”.
Es stimmt natürlich, dass guter Content King und eine Voraussetzung für den nachhaltigen Erfolg ist. Wird er deswegen automatisch weiterempfohlen (verlinkt, …) und dem Produzenten viele Besucher bescheren? Und damit jede aktive Promotion überflüssig machen?
Mitnichten! Da draussen (d.h. im Web) gibt es unterdessen wohl zu den meisten Themen genügend Qualitäts-Content. Den Match im Rennen um die Aufmerksamkeit der Surfer entscheidet dann die Promotion des Contents. Hier die Hackordnung für den Erfolg im Web:
- hochwertiger Content / starke Promotion
- niederwertiger Content / starke Promotion
- hochwertiger Content / schwache Promotion
- niederwertiger Content / schwache Promotion
Über die Reihenfolge von 2 & 3 kann man sich streiten, mit seichtem und oberflächlichem Content lässt sich aber viel Aufmerksamkeit erregen. Wobei - wenn ich mir das richtig überlege - eigentlich ja auch Klatsch und Tratsch als hochwertiger Content gelten könnte (halt mit kleiner Halbwertszeit!)…
So oder so: überall, wo ein Überangebot herrscht, sollte man besser etwas zu bieten haben und entweder ein buntes Federkleid anziehen oder laut brüllen. Und heutzutage herrscht nun einmal das totale Informationsüberangebot. Deshalb sollten Webmaster dieses Motto verinnerlichen: ‘Tue Gutes und sprich darüber’.
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3. Mai 2006 von Christian
Guter Artikel.
Aber was noch sehr entscheidend für eine erfolgreichen Artikel ist, das ist die Umsetzung:
Ich weiß leider nicht mehr den Artikel, aber irgendjemand hat sich mal die Verlinkung in der Bloggosphere angeschaut und festgestellt das gerade Artikel, die in Listenform geschrieben sind, besonders gerne und häufig verlinkt werden. Vielleicht liegts daran das Informationen in Form einer Liste besser erfasst werden können und attraktiver zu lesen sind.
Ebenfalls für den Erfolg einer Website entscheidend ist Auffallen:
Wenn man etwas Aussergewöhnliches anbietet oder sehr zumindest in neuer Form.
Die beiden oben genannten Punkte habe ich in meinem Artikel 100 Usability Tipps vereint, einerseits ist es eine Liste und andererseits eine Liste mit sehr vielen Elementen, dementsprechend war auch die Resonanz.
3. Mai 2006 von Webgreenhorn
Der ProBlogger hat über Listen-Posts geschrieben. Leider schreibe ich selbst viel zu wenig Listen, muss das mal ändern
!
3. Mai 2006 von Christian
Stimmt, wer sollte es sonst gewesen sein
Listen sind wirklich effektiv und ich selbst lese auch lieber Listen, als mir mühsam die wichtigsten Punkte aus einem Artikel herauszufiltern.
Weiterer Vorteil von Listen: Wenn man gute Ideen hat, diese aber nicht interessant mit Sätzen gestalten kann, empfehlen sich ebenfalls Listen, einfach die Hauptaussagen auflisten und dann ein paar Floskeln drumherum-schmücken.