Tags only für ein besseres ‘Siloing’
Vielleicht habt Ihr’s bemerkt: in der Sidebar dieses Blogs sind keine Kategorien mehr zu finden, sondern nunmehr eine Tag-Cloud.
Von diesem Tage an verwende ich keine Blog-Kategorien mehr, nur noch Tags. Ich ordne meinen Post nicht mal mehr eine Kategorie zu, sondern vergebe ausschliesslich Tags.
- Keine Kategorien mehr in der Sidebar, stattdessen die Tag-Cloud.
- Keine Kategorien mehr unterhalb meiner Posts, stattdessen die Tags (’Stichworte’) und basierend darauf eine Liste ähnlicher Beiträge
Alles mit dem verbreiteten Wordpress-Plugin Ultimate Tag Warrior möglich. Und hier die Ironie der Übung und der Grund dafür, dass sich überhaupt nix geändert hat und nichts ändern wird: Tags sind im Wesentlichen auch nur ‘Kategorien’. In der Sidebar sind nun einfach mehr davon und sie sind anhand Anzahl Posts gewichtet…
Ob dies Google goutiert oder nicht, werden wir sehen - Ihr seid die ersten, die es erfahren würdet. SEO-mässig dürfte sich allenfalls das sogenannte ‘Siloing’ der Website etwas verbessert haben. Das heisst, die Themenstruktur hat sich verfeinert und ist gegenseitig stärker abgegrenzt.
Oder anders ausgedrückt: die Posts in den ‘Themen-Silos’ sind untereinander enger verlinkt, weniger jedoch mit Posts ausserhalb eines Themas. Könnte für’s Ranking nützlich sein, eine durchgängige Verstichwortung natürlich vorausgesetzt.
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16. Oktober 2006 von Lothar Baier
Hab auch schon über Tags nachgedacht. Bisher hab ich’s noch nicht benutzt. Eine Frage ist bei mir da noch offen: Wenn mehrere Tags auf den gleichen Beitrag zeigen und Google nun über die Tags indiziert, ist das dann aus den “Augen” des Googlebots duplicate Content?
16. Oktober 2006 von Webgreenhorn
Die Gefahr besteht meines Erachtens nur, solange eine Tag-Seite erst einen Post drauf hat, und dieser in voller Länge dort steht (bei mir z.B. nicht der Fall). Dann haben der Post und die Tag-Seite den selben Inhalt.
Darum würde ich mir aber keine Sorgen machen, Google wählt dann einfach die “relevantere” URL aus.
17. Oktober 2006 von Robert Hartl
Das interessanteste an diesem Post sind nicht die Tags. Jetzt benutzt man eben statt Kategorien Tags. Sicher lassen diese mehr Spielraum bei Anzahl und Gestaltung. Spannend wird es durch das sog. siloing.
Hut ab, ich war überrascht, das bei Dir zuerst zu lesen. Inwieweit das nun durch die Tags bewerkstelligt wird, soll mal sekundär sein. Ich bin gespannt auf Deine weiteren Beobachtungen.
18. Oktober 2006 von Webgreenhorn
Meine Rede: Tags sind auch nur Kategorien, eröffnen aber neue Möglichkeiten (z.B. Ermittlung ähnlicher Posts) und sind flexibler.
Das “Siloing” unterstützen Tags gleich gut wie es Kategorien tun, insofern erstmal kein Gewinn. Bei Tags ist die Tendenz jedoch da, mehr Tags/Kategorien zu vergeben, wodurch die Themen-Silos fokussierter werden.
Und dann entscheidet aber vor allem eine enge Verlinkung innerhalb der Silos und eine möglichst niedrige Verlinkung zwischen verschiedenen (Themen-)Silos darüber, wie man für bestimmte Keywords rankt.
20. Oktober 2006 von Markus Merz
(Gebetsmühle an)
Resssort section
Kategorie category
Stichwort tag keyword
Formatvorlage z.B. microformat
Das ist keine Reihenfolge, sondern verschiedene Möglichkeiten ein Archiv transparent zu strukturieren.
(Gebetsmühle aus)
Jede Möglichkeit hat Vor- und Nachteile, aber auf eine davon bewusst zu verzichten halte ich für ausgesprochen dämlich … egal welches buttword gerade aktuell anliegt.
Du musst ja nicht alle Möglichkeiten überall zur Veröffentlichung bringen …
S.a.:
River of News: The attention trap (3 solutions)
How to add MicroFormats And Why You Should
Muss jetzt los, aber mein thread zu tag clouds/keywords auf p.com ist auch extrem interessant …
20. Oktober 2006 von Markus Merz
Nicht gerade mein freundlichster Tag heute. Erläuterung zum letzten Kommentar:
Ich verwende Textpattern und Textpattern bietet von Haus aus die obersten drei Möglichkeiten. Für Microformats verwende ich Formatvorlagen in Artikeln Dies wird zukünftig stärker geschehen.
Wenn ich einen Artikel veröffentliche, dann benutze ich intern immer alle drei Möglichkeiten. Ein Ressort muss ich immer angeben, habe aber die Möglichkeit mehrere zu benutzen. So habe ich immer die Flexibilität Kategorien und Tags zu veröffentlichen oder bis zur Benutzung in einem Artikel-Template in der Datenbank warten zu lassen.