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Semantisches Ranking - New School SEO

Man hört selbst von Suchmaschinen-Optimierern immer wieder den Rat, ‘natürlich’ zu schreiben. Was steckt dahinter?

Die Qualität und die Relevanz der Suchresultate entscheiden über den Erfolg einer Suchmaschine, weshalb Google im Ranking der indexierten Webseiten (und der Adwords Ads!) ein Hauptaugenmerk auf die ‘User Experience’ legt. Für einen bestimmten Suchbegriff gilt es also, den Besuchern der Suchresultate eine gute Surf-Erfahrung zu bescheren.

In der Bestimmung des Rankings reicht es nun vereinfacht gesagt nicht, nur die Keywords im Suchbegriff mit den indexierten Webseiten zu vergleichen, und dann die Seiten mit den meisten Backlinks und der höchsten Keyword-Dichte zuvorderst in den Suchresultatseiten (SERPs) zu zeigen. Das war Old-School Ranking.

Die neue Schule sieht so aus: Texte werden nicht nur nach dem Vorkommen von Wörtern bewertet, sondern auch nach deren Beziehung untereinander. Ein Beispiel: Ist der Suchbegriff ‘Kuchen’, und der Text einer Webseite enthält neben ‘Kuchen’ auch noch Wörter wie ‘backen’, ‘Teig’, ‘Äpfel’, ‘Mehl’ usw. wird der Inhalt besser bewertet werden, als eine Webseite, in deren Text neben ‘Apfel’ hauptsächlich viele wenig verwandte Wörter (’Hochhaus’ etwa…) vorkommen.

Deshalb sind meines Erachtens auch die Keyword-Dichte und die dazugehörigen online Tools zur Bestimmung der Dichten auf einer Webpage ein Relikt alter SEO-Tage. Heute gilt es vielmehr, ‘natürlich’ zu schreiben: thematisch fokussierte Inhalte mit einem breiten Wortschatz versprechen die bessere Lese-Erfahrung.

Plakativ auf den Punkt gebracht: Das Ranking einer Webseite für den Suchbegriff ‘Apfel’ lässt sich verbessern, wenn der Text auch ’schälen’ enthält, obwohl ’schälen’ im Suchbegriff selbst ja nicht vorkommt.

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Kommentare

  1. 14. Februar 2007 von Frank

    Wäre ja klasse, wenn´s endlich mal so wäre, daß Google tatsächlich schon semantische Suchfaktoren berücksichtigt - ich hab davon noch nie was gesehen/bemerkt?

    Ein konkretes Beispiel wo das ausgetestet wurde, wäre natürlich spannend …

    Die Keyword-Dichte ist für Google schon seit zig Jahren nicht mehr relevant (sozusagen Pre-Old-School Kriterium oder SEO-Steinzeit ;-) ), sonst hätte ich bereits meine Uralt-Projekte aus der Zeit davor umbauen müssen, die teils bis zu etwa 15% Keyword-Dichte pro Unterseite enthalten und trotzdem auch heute noch prächtig funktionieren, genauso wie die mit 1 bis 2 Prozent KWD aus der Zeit ;-)

    Wobei für mich allerdings auch Fakt ist, daß natürliches Schreiben das Beste ist, was man machen kann …

  2. 18. Februar 2007 von Holger aus Velbert

    für google kann ich das bestätigen, bei Yahoo bin ich mir nicht so sicher, für msn stimmt es wohl eher nicht.

    Wenn man einen Artikel erstellt und das CM-System eine professionelle Seitenarchitektur rendered (wie das bei Wordpress der Fall ist) dann gibt es hierzu einen Tipp:
    Man sollte die wichtigen Keywords/Phrases der Überschrift (hier:”Semantisches Ranking”) in dem ersten Paragraph wiederholen.

    …wenn ich bei Goolge für die Weiterentwicklung des Rankingalgorithmus zuständig wäre, so würde ich exakt darauf achten, wenn eine Seite die Phrase “Semantisches Ranking” in einem H1-Tag im Title-Element und in der URL überläd, oder?

  3. 19. Februar 2007 von Webgreenhorn

    Überladen riecht für Google unter Umständen nach Spam. Ich denke aber z.B. nicht, dass dieser Post hier mit “Semantisches Ranking” überladen ist (Title, H1, URL). Es kommt dann m.E. noch darauf an, wie umfangreich der “Keyword-Raum” ist, resp. eben wie natürlich die Sprache.

  4. 9. Juni 2007 von Jens Schulze Webagentur | Internetagentur

    Ich bin auch eher der Freund von interessant geschrieben texten. bringt schluss endlich mehr. dabei lassen sich nicht desto trotz immer die gewünschten keywords reinstreuen.

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