Sag nein zu ‘nofollow’
Das Webgreenhorn.com Blog erst ein paar wenige Tage auf Wordpress umgestellt, und schon wurde ich in einem der ersten Post-Kommentare sachte darauf hingewiesen, dass das durch Suchmaschinen wie Google, MSN und Yahoo eingeführte Linkattribut rel=”nofollow” nicht wirklich eine feine Sache sei.
Zu recht würde ich sagen, denn es entspricht meiner Meinung nach nicht der Idee des Webs. Links auf andere Seiten sollten im Sinne einer Empfehlung an Besucher gesetzt werden, und somit müssten die Links auch für Suchmaschinen in der Bestimmung von Seitenrankings relevant sein.
Die von den Erfindern vorgeschobene Berechtigung des ‘nofollow’-Attributs als Schutz vor Kommentar-Spam setzt am falschen Punkt an in der Spam-Bekämpfung: ich verwende lieber das Wordpress Plug-in ‘Spam Karma 2‘, welches zielgerichteter Kommentar-Spam beseitigt - ohne ‘Kollateral-Schaden’ an kommentierenden ‘friendly visitors’. Schliesslich sollen Besucher meines Blogs für einen (inhaltlich relevanten, notabene!) Kommentar auch mit einem Backlink für ihre Beteiligung belohnt werden. Wobei ehrlicherweise neben dieser grosszügigen Einstellung noch handfeste, egoistische Gründe mitspielen: ‘nofollow’ scheint sich gemäss dem Experiment ‘nofollow ist böse’ negativ auf die Suchmaschinen-Rankings auszuwirken…
Es gibt dazu eine eigene Kampagne ‘NoNofollow - Fight Spam. Not Blogs.’ mit 11 Gründen gegen das ‘nofollow’-Attribut.
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26. April 2006 von robert goese
Das “no-follow” ist insgesamt gesehen natürlich kontraproduktiv- nicht nur bei Blogs! Es stellt die eigene Bewertung von Google hinsichtlich Verlinkung und somit dem Wert (Platzierung) einer Seite ja in Frage (Pagerank und Linkpopularität)- Herausgefiltert werden ja eben nicht nur Spammer, sondern alle neuen Seiten gesamt (wie sollen diese unter einer weit verbreiteten “no-follow” Mentalität suchmaschinenrelevante Verlinkung bewerkstelligen - selbst bei relevanten Inhalten!