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Promotionsstrategie für meine neuen Webprojekte

Bei mir sind wieder zwei neue, spannende Projekte in der Pipeline. Beide davon mit einem kommerziellen Fokus, aber dazu zu einem späteren Zeitpunkt hier in diesem Blog (ich werde sie vorstellen, sobald sie online sind).

Mit Photoshop das Design zu erstellen und mit Dreamweaver (nun wie Photoshop auch von Adobe, die Macromedia gleich als Ganzes “eingekauft” haben) HTML/PHP/MySQL zu programmieren, macht einfach Spass. Aber: die Aussicht, dass ein Webprojekt auch in Sachen Besucherzahlen ein Erfolg werden könnte, macht noch viel mehr Freude!

Deshalb versuche ich bei neuen Webprojekten den kapitalen Fehler zu vermeiden, anstatt mit der Promotionsstrategie mit dem Design und der Programmierung zu beginnen. Das Design, eigentlich generell die Umsetzung, muss sich meiner Ansicht nach der Promotionsstrategie unterordnen.

Für meine beiden Projekte sieht der Strategieansatz für die Promotion wie folgt aus:

  • Rein organischer Referral-Traffic, d.h. Traffic von Links auf Blogs und Social Medias (v.a. StumbleUpon, Delicious, Reddit und ev. Digg)
  • Zu Beginn werden keine Besucher von Suchmaschinen angestrebt
  • PPC-Traffic (Pay-per-Click) nur für die anfänglich Analyse und Optimierung des Besucherverhaltens mittels Klick-Heatmaps von CrazyEgg
  • Mailinglisten

Dies hat folgende Auswirkungen:

  • SEO spielt anfänglich noch keine Rolle, alleine der Besucher steht im Vordergrund. Nichtsdestotrotz wird natürlich eine Website schon zu Beginn getreu einigen Suchmaschinen-Optimierungsgrundsätzen erstellt! Wird ein Projekt ein Erfolg, folgen die Backlinks automatisch, und dann ist es früh genug, mit ernsthafterem SEO weiterzufahren.
  • Der Mehrwert für die Besucher steht im Mittelpunkt! Gelingt dies, sind spätere SEO-Anstrengungen ein Klacks, da das Sammeln von Backlinks schon fast von alleine geschieht durch Mund-zu-Mund Propaganda. Beispiel 103bees: erst vor einigen Tagen hat ein Technorati Top30 Blog 103bees erwähnt. Unmittelbar nach einer Erwähnung in einem solchen Blog folgen unzählige weitere Links von Blogs sowie Anfragen per Email über Zusammenarbeiten, Investitionsabsichten usw. Dies alles, ohne dass ich einen Finger krumm mache.
  • Das Design spielt eine wichtige Rolle. Es soll benutzerfreundlich, ansprechend und klar gegliedert sein.

Das zentrale Element der Strategie ist natürlich der Besuchermehrwert und ob das Projekt “remarkable” (=worth making a remark) ist. Ob eine Strategie schlussendlich erfolgreich sein wird, steht selbstredend auf einem anderen Blatt und muss sich erst zeigen. Aber genau in diesem Risiko besteht auch der Thrill des Webmaster/Internet Marketer Daseins, nicht?

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Kommentare

  1. 2. September 2007 von Jan (Aysberg)

    Interessant mal was von einem SEO zur Website-Entwicklung zu lesen. Sonst schreiben ja “nur” die ganzen Webdesigner. Immerhin kommst Du zum Schluss, dass das Webdesign und die Funktionalität doch kriegsentscheidend sind. Denn der Besucher, der Kunde zählt. Und nicht die Pageviews, die über SEO generiert werden.

    Ich sehe so viele suchmaschinenoptimierte Seiten da draußen, die sowas von unbrauchbar für die Besucher, die Menschen sind. Da frage ich mich, warum überhaupt SEO, wenn sich Besucher frustriert abwenden.

    Also erst Ziele definieren (Du nennst es Promotionstrategie) und Zielgruppe und dann aus einem Guss Design, Programmierung, Inhalte und Funktionalität entwickeln.

  2. 3. September 2007 von Webgreenhorn

    Genau, meine Rede! Amen.

  3. 3. September 2007 von Markus Merz

    “Zu Beginn werden keine Besucher von Suchmaschinen angestrebt”

    Och Menno, dabei ist das doch so einfach :-)

    “Kapitaler Fehler” ist komplett richtig erkannt. Eine Webseite ist eine lebendige Sache und muss, äh, intelligenterweise dem Kundenverkehr angepasst werden. Firmen, die sich bei Konzeption und Prototyping totarbeiten und später ein statisches Ding ins Netz stellen begehen, begehen den kapitalsten aller Fehler (allerdings nach ‘keinen Content reinstellen’).

  4. 7. September 2007 von Der Soziale

    Natürlich ist SEO wichtig, aber wie bereits angesprochen: Das Design auch. Es trägt entscheidend dazu bei, ob ein Besucher bleibt bzw. wiederkommt. Es wirkt intuitiv (mag ich, mag ich nicht). Daher sollte man die ideale Balance zwischen SEO und Design finden.

  5. 28. September 2007 von Georg

    genau meine rede. Der Besucher muss einen Mehrwert haben an deinem Projekt, dann geht der Rest von alleine!

  6. 2. Oktober 2007 von Reinigungsforum

    Also ich muß aus Erfahrung sagen nichts geht auf einer Internet Seite von alleine

    Zur Zeit haben wir ca. 45000 Besucher im Monat
    und das ist nicht von alleine passiert

    Gruß
    Reinigungsforum

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