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Promotion mit Provokation

Die Aufgabe des Marketings hatten wir ja schon; was ist nun die Kernaufgabe der Promotion, immerhin eines der Haupt-Tätigkeitsfeldern im Marketing? Kurz: Aufmerksamkeit erregen, nichts mehr und nichts weniger.

Aufmerksamkeit erregen lässt sich auf verscheidene Arten, u.a. mit gezielter Provokation. Wer provoziert, erhält bombensicher Aufmerksamkeit. Es spielt nicht einmal so sehr eine Rolle, ob Leute danach schlecht über einem reden oder nur Gutes erzählen. Hauptsache, sie reden! Liebe oder Abscheu ist das Beste, Gleichgültigkeit das Schlimmste, was eine Promotionskampagne bewirken kann.

Die Provokation als Instrument ist wiederum ein riesiges Feld: es lässt sich optisch, akustisch und verbal provozieren. Auch ist der Grat, auf dem man wandert schmal, siehe Benetton (die blutverschmierte Jeans eines Kämpfers im Kosovo-Krieg habe ich nicht gefunden…):

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Nun kann natürlich die bewusste Provokation auch in der Website Promotion eingesetzt werden. Wichtig zu wissen ist übrigens, dass die Promotion von irgendetwas an sich schon eine Provokation ist. Denn wo Promotion ist, findet eine automatisch Polarisierung in Form von unterschiedlichen Meinungen statt.

Mich freut es beispielsweise momentan ungemein, dass einzelne Blogger sich über die Sinnhaftigkeit einer so harmlosen Aktion wie etwa Blog it forward streiten. Cool, Aufmerksamkeit! Wer also Promotion für etwas betreibt, wird unweigerlich auf Anerkennung und Ablehnung stossen. Beides ist gut, so lange Leute nur darüber reden. Schlimm ist, wenn man ignoriert wird.

Dann lässt sich weiter als Mittel zum Zweck auch absichtlich provozieren, und nicht nur als ‘Folge’ der Promotion. Ich selbst habe mich dieses Instrumentes noch nicht bewusst bedient. Ich werde mich aber als einer, der über Website Promotion schreibt, wohl noch näher damit befassen. Also seid auf der Hut ;-) !

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