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Mister Wong Social Bookmarking Tool macht sexy

Mein Senf zur Flyer- und Buttons-Post von Mr. Wong.

Vor einiger Zeit erhielt ich Post vom Social Bookmarking Tool ‘Mister Wong’:

wong

Diese Werbeaktion lief bei Mr. Wong unter dem Codenamen ‘Spreading Mister Wong’. Ob diese Promo-Aktion wohl als erfolgreich eingestuft werden kann? Hier meine Gedanken, lose niedertastaturisiert:

  • Um einzuschätzen, ob diese Aktion ein Erfolg gewesen sein könnte, müsste man die Ziele und den Aufwand kennen
  • Das Ziel der Werbeaktion dürfte klar sein: Branding von Mister Wong.
  • Mr. Wong soll offensichtlich als sexy wahrgenommen werden. Unterstreichen tut das die schöne & junge Dame mit weitem Ausschnitt, die ihre Haare nach hinten nimmt und so ihren Hals betont, dabei lasziv nach unten schaut. Wer über die subtilen erotischen Signale der Frau nicht Bescheid weiss, in diesem Bild sind sie in geballter Form festgehalten.
  • Das Zielpublikum des Mailings (Blogger) dürfte weitgehend männlich sein (mit der gewichtigen Ausnahme von Manuela von pixelgrafix.de!)
  • Aufwand: unter der Annahme, dass ca. 50-100 Blogger im deutschen Raum angeschrieben wurden, würde ich grob geschätzt mit einigen wenigen 100 Euro rechnen. Je nachdem, wie man den Zeitaufwand einrechnet. Nehmen wir einfach mal 300 Euro an.
  • Angestrebt wurde natürlich, dass die angeschriebenen Blogger darüber schreiben. Blogger sind, resp. können hervorragende Multiplikatoren sein - im Guten wie im Schlechten! Und den Gefallen tue ich Mister Wong gerne, aber hoffentlich sachlich und neutral (obwohl: hey, ich bin auch nur ein Mann und das Foto IST sexy!).
  • Es scheinen einige Blogger über die Post von Wong geschrieben zu haben, inkl. Manuela in ihrem Beitrag.
  • Die Blog-Posts dürften zu einigem Traffic geführt haben. Fast unmöglich abzuschätzen, aber 1′000-2′000 Uniques werden es auf jeden Fall gewesen sein. Nehmen wir mal 1′000 Besucher an.
  • Umgerechnet in CPC (Cost-Per-Click) bewegt sich die Aktion durchaus im Bereich (eher etwas höher), der auch bei Google Adwords bezahlt worden wäre. Auf jeden Fall kaum Faktoren daneben.

Obwohl ich einige Annahmen getroffen habe, schätze ich die Aktion jedenfalls als gelungen ein. Für bezahlte Werbemassnahmen gibt’s bestimmt ‘dümmere’ Arten, sein Geld auszugeben. Hier hat wenigstens eine lokale Werbeagentur den Auftrag erhalten und das Geld ist in Deutschland geblieben.

Trotzdem: den Flyer habe ich mitsamt den Buttons weggeworfen. Ich bin nicht der ‘Ich-steckt-mir-Buttons-an’ Typ und den Flyer konnte ich auch nicht ewig auf meinem Schreibtisch aufstellen (Stichwort ‘Freundin’).

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