Mehr Besucher - die Herausforderung des Webmaster
Ich hab’ neulich versucht, meiner Freundin zu erklären, was mich als Webmaster antreibt und wieso genau ich es fertigbringe, Stunden-/Abende-/Nächtelang vor dem Computer zu sitzen und an etwas zu werkeln, dass man dann nicht mal anfassen kann. Vorweg: ich hab’ nicht ganz geschafft, sie konnte es nicht wirklich nachvollziehen, schätze ich…
Irgendwo muss ja für Webmaster eine Faszination und Herausforderung darin liegen, Webseiten zu erstellen und zu betreiben. Ich für meinen Teil denke, dass mich die Aufgabe packt, mindestens theoretisch im Wettbewerb um Besucher mit allen anderen Websites zu stehen und - gleichermassen theoretisch - die ganze Welt zu erreichen (jedenfalls den Teil mit Internet-Anschluss…).
Das HTML oder PHP coden und Bilder malen macht viel Spass und bringt eine sich selbst genügende Befriedigung, aber das wirklich Spannende ist doch, wenn Besucher sich das Werk anschauen. Und davon - mehr Besucher - kann ich bis jetzt nicht genug kriegen, was den Besucher-Statistiken einen gefährlichen Stellenwert gibt. Und erklärt vielleicht - weil wahrscheinlich noch andere ähnlich motiviert sind - den Erfolg des Google PageRank, der stellvertretend für die Relevanz von Webseiten im Netz steht…
Was treibt Euch an? Ich selbst werde weiterhin daran arbeiten, mehr Besucher auf meine Seiten zu lotsen. Vorerst bis zum St. Nimmerleinstag, solange es Spass macht und mir das Latein nicht ausgeht, wie dies zu bewerkstelligen ist.
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4. Februar 2006 von phil
Für mich ist es der selbe Antrieb, den wohl jeder verspürt, der etwas erschaffen will. Dass es rein “virtuell” ist spielt meines Erachtens keine Rolle: Auch bei einem Buch besteht ja der Inhalt nicht aus den Buchstaben sondern aus der erschaffenen Geschichte.
Natürlich will jeder möglichst gut sein, in dem was er macht und die Besucherzahlen sind ein Hinweis auf die Popularität. Aber schlussendlich will ich mit dem Endergebnis zufrieden sein und etwas gelernt haben. Und wenigstens das Zweite ist mir bis jetzt immer gelungen