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Für Traffic bezahlen

Alternativen zur PPC-Werbung (Pay-per-Click), um mit Geld zu Traffic zu kommen.

Es muss ja nicht immer PPC-Werbung mit Google Adwords sein, um Besucher zu erhalten. Ich habe nun schon oft gesehen (jedoch ausschliesslich in der englischsprachigen Blogosphäre, wenn ich mich recht erinnere), dass Blogger und Webmaster ihrem Publikum direkt Geld versprechen, um einen Traffic-Schub auszulösen.

Ob es sich um eine kleine Link-Lotterie oder um eine Technorati Top100 Herausforderung von 10′000 USD handelt: wieso nicht? Ein Vorteil einer solchen Aktion ist jedenfalls, dass nicht Mittelsmänner, resp. -firmen ein ordentliches Stück vom Kuchen absahnen und der Betrag voll und ganz an das eigene Publikum geht. Zudem sind die Resultate viel schneller sichtbar, als wenn etwa ein Textlink gemietet wird.

Je nach Höhe der Summe kann eine solche Aktion durchaus zum ‘Sphärengespräch’ werden und so einiges an Links und Besuchern bringen. Mir scheint es, dass die Amis diesbezüglich weniger Hemmungen und ein unverkrampfteres Verhältnis zum Einsatz von Geld für die Promotion haben als wir hier in “good ol’ Europe”. Oder habe ich etwas verpasst in der deutschen Blogosphäre?

Wie auch immer: am Ende des Tages muss sich auch solch ein Money-Bait rechnen und sich mit der PPC-Werbung messen. Wenn man nämlich schlussendlich 50 EUR ausgibt für 3 Links und 15 Besucher, wäre man mit PPC besser gefahren.

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Kommentare

  1. 30. Juli 2006 von Team Gleichklang

    Wir haben wirklich schlechte Erfahrungen mit Pay per Click Angbeoten gemacht und zwar mit den Verschiedensten. Es kommen zwar unzählige Klicks, aber fast keine Abschlüsse für unsere psychologisch fundierte Partnervermittlung. Da unsere Gebühren zudem noch sehr gering sind, machen wir mit Pay per Click einen glatten Verlust. Wir haben daher umgestellt, alle Pay per Click Aktionen entfernt, haben nur noch OPartnerauf der Basis Pay per Sale und setzen ansonsten auf Zeitschriften- und Bannerwerbung, Pressemitteilungen, Flyeraktionen und Mund-zu-Mund-Propaganda. Dies Vorgehen ist wesenltich effektiver, als der ohnehin bei populären Suchworten hoffnungslose Versuch, mitbieten zu wollen und sich dann über Unmengen an Kosten ohne Return of Investment zu ärgern.

  2. 30. Juli 2006 von Webgreenhorn

    Danke für den Erfahrungsbericht!

  3. 15. August 2006 von Jan Tißler

    Danke für die interessanten Tipps. Vielleicht wagt sich ja doch auch mal ein deutscher Blogger an eine solche Aktion. Was den Hinweis von “Team Gleichklang” angeht: Das kann man sicher schwer so verallgemeinern. Bei einer guten Reklame mit AdWords spielen eine Menge Faktoren eine Rolle. Wer mit allgemeinen Keywords eine allgemeine Anzeige schaltet und die Interessenten dann auf eine allgemeine Seite schickt, wird hohe Kosten zu bezahlen haben. Hier hilft nur Spezialisierung auf bestimmte, klar definierte und abgegrenzte Begriffskombinationen. Davon abgesehen scheint Google ja auch schon erkannt zu haben, dass Bezahlung pro Klick oder pro tausend Einblendungen als Abrechnungsmodell nicht reichen. Wie man hört, wird es ergäzend “Cost Per Action” geben, was im Prinzip dem Modell der meisten Partnerprogramme entspricht.

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