Adsense-Optimierung: Mehr Geld mit dem Anzeigen-Filter
Ich wusste schon lange um den Filter für Konkurrenz-Anzeigen in Google Adsense, war aber bislang immer zu faul, ihn zu benutzen. Und hab’ mir so einige Dollars entgehen lassen.
Zum Glück erinnerte mich ein Kommentar eines Leser’s wieder an den Filter (siehe ‘AdSense-Setup’–>’Filter für Konkurrenz-Anzeigen’). Denn man kann diesen einsetzen, um einfach mehr Geld mit Adsense zu verdienen.
Eigentlich liegt der Zweck dieses Filters - wie es der Name vermuten lässt - darin, Anzeigen von der Konkurrenz auf der eigenen Website zu unterdrücken.
Gute Sache, aber für den Otto Normal-Webmaster gibt’s einen interessanteren Anwendungszweck. Man trägt dort nämlich alle Anzeigen-URL’s ein, die für den Content einer Seite nicht zielgerichtet sind oder aus der eigenen Erfahrung nur niedrige Klickpreise bringen.
Die Sperren für diese Anzeigen werden nach einigen Stunden von Google berücksichtigt, was im Endeffekt darin resultiert, dass zielgerichtetere Anzeigen geschaltet und/oder höhere Klickpreise ausbezahlt werden. Zielgerichtetere Anzeigen erhöhen die Klickrate (=mehr Geld) und höhere CPCs (Cost-per-Click) pro Anzeige tun dem Portemonnaie auch gut.
Es lohnt sich also, über ein paar Tage/Wochen immer wieder mal zu schauen, welche Anzeigen denn so geschaltet werden. Mit der Zeit baut man sich auf diese Weise eine Liste von unerwünschten Werbekunden (ja, AdSense ist Kunde!) auf und die AdSense eCPM (effective Cost per Thousand Impressions) erhöhen sich.
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10. April 2007 von Jonathan
Aber Achtung..
Da passen nur 200 URL’s rein!
Und die kriegt man ja schon fast mit Preisvergleich voll
10. April 2007 von Markus Merz
Hübsch gesagt, aber das notwendige How-To nicht mitgeliefert…
Handgemacht:
a) Anzeigen scannen
b) Bei auffälligen Anzeigen Rechtsklick, Adresse kopieren
c) Einfügen in Adresszeile
d) Wichtig: Kürzen!!!! - Einzig und alleine der Link hinter dem Parameter “adurl=http://…” darf (bei AdSense) stehen bleiben.
d-1) Alternativ, wenn es z.B. wg. Tracking-Code einen 404er gibt, die Zieldomäne checken. Das gibt immerhin einen groben Anhaltspunkt über die Qualität der landing page(s).
e) Checken ob genehm oder nicht. Dementsprechend rein in den Filter oder nicht
Erfahrung I.: Alle ‘großen’ Zieldomänen rauswerfen, Alle Preisvergleiche und Webkataloge rauswerfen, Sowieso alles rauswerfen, was nur nach Keywordabdeckung aussieht.
Ziele: Leser soll wirklich relevante Anzeigen sehen (die landing page muss gut sein)!. Das Vertrauen in die Seite und den Anzeigenklick steigern.
Erfahrung II.: CTR geht durch diese Maßnahme evtl 1-2% runter, aber eCPM sollte lässig um 2-3$ steigen.
Erfahrung III.: Bei mir auf der Seite (!, kann woanders völlig anders sein) sind die Billigheimer (= Massen-Klickkäufer mit Ranking-Bevorzugung) immer schnell auf der Homepage auszumachen. In den Einzelartikeln ist nach Bereinigung der Groß-Domänen recht flott eine richtig gute Themenrelevanz (auf den landing pages) auszumachen - man darf sich nicht von der durchaus vorhandenen Kontext-Relevanz der Anzeigen täuschen lassen.
Wie alle Optimierungsmaßnahmen ist dies ein stetiger Prozess. Man sollte also immer wenn Einem eine Anzeige verdächtig vorkommt, das Ding mal eben schnell abchecken und evtl. rausfiltern.
10. April 2007 von Markus Merz
@Jonathan: Komplett rauswerfen einer Domäne (2nd level domain) hilft ungemein.
Pingback von openPeople Blog » Blog Archive » Adsense TKP-Statistik Februar 2007
11. April 2007 von Webgreenhorn
@Markus: Super ergänzt, danke!
12. April 2007 von Markus Merz
Danke! Tat ja auch Not. Jetzt warte ich natürlich auf Deine konkreten Erfahrungen…
Nebenbei: Die 200 Filterplätze reichen im deutschsprachigen Bereich dicke aus. Bei englischsprachigen Seiten sieht das bestimmt anders aus.
19. Mai 2007 von me
http://www.vitavonni.de/sandkasten/adsense-filter/
Filterliste mit betrügerischen Anzeigen bei Adsense.
4. Juni 2007 von markus
Danke, ich werde es einmal testen.
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